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X-IT4 | Unterwegs in der Ukraine wie auf Schienen

Eigentlich war geplant die Zeit in den ukrainischen Karpaten, als Vorbereitung für das Winterenduro in Lunz am See zu nützen.

... Temperaturen zwischen 4 und 12 Grad plus
... weit und breit kein Schnee
... ein Motorrad mit Spikes

Was jetzt?
Einmal angekommen wurde beschlossen, ganz einfach mit den Spikes, die für heuer zweimal geplante 5 Tages Endurotour, "Ukrainische Karpaten" zu erkunden.
In einer netten, kleinen, idyllischen Ortschaft wurden einige gastfreundliche Familien gefunden, bei denen es möglich sein sollte sich von den Strapazen der Anreise zu erholen.
Das Quartier im Dorf nahe der ungarischen Grenze wurde ausgewählt, weil es im Landesinneren, aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse, nur mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von weniger als 40km/h dahin geht. Schlecht fürs Autofahren. Ideal für die Enduro zum Aufwärmen.

Nächster Tag, Montag.
9 Uhr Frühstück in der Unterkunft
10 Uhr tanken, und auf geht’s mittels GPS in Richtung der ca. 25km entfernten Karpaten.
auf geht´s ...
Siehe da, direkt nach der Ortsende Tafel kann man schon die ersten Ausläufe der Karpaten besteigen. Buchenwald mit nassem Blätterboden.

Ein zuvor noch nie da gewesenes, gutes Gefühl bei der Bewegung des Motorrades zwischen den Bäumen.
Jeder Anstieg, jede Abfahrt, alle Bachdurchquerungen, nasse, liegende Bäume anfahren, einfach nehmen wie sie kommen...
... unglaublich, kein Rutschen, kein Gleiten, kurz gesagt: "man fährt dorthin wohin man lenkt". Und das mit einer eigentlich nur im Werkzeugbau bekannten Präzision.
Die ersten Gedanken waren ...Spikes auch im Sommer?
Eigentlich beschlossene Sache.

Auf der 2 Tage langen Erkundungsfahrt wurden ca. 250km zurückgelegt und davon ca. 30km auf Asphaltstrassen.
Beim Waschen des Motorrades konnten keine extremen Abnützungen der Spikes festgestellt werden, und bis auf der Asphaltstrasse und den riesigen Steinflächen weisen die Spikes obendrein extreme Vorteile auf.

Was gibt´s sonst noch zu sagen:
Berge, Berge, Berge, Täler, Täler, Bäche, Bäche, soweit das Auge reicht. Meist fernab jeglicher Zivilisation. Kurz gesagt, unser Enduroparadies von Morgen.

Für die im Mai und im Herbst geplante Tour steht der erste Tag bereits fest. Aber um die weiteren 4 Tage zu erkunden, sind noch 10 Tage notwendig und die sollten wir zumindest zu zweit und mit Begleitfahrzeug absolvieren. Sollte sich aber noch im Februar ausgehen.

soweit, so gut
liebe Grüsse Euer
X-IT4 TEAM


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